Trotz oder gerade wegen der massiven Umstellungen haben wir im Laufe der Zeit gemerkt, dass es durch Corona die eine oder andere Sache gibt, an die wir uns wirklich gewöhnen könnten. Schauen wir es uns an!

Woran wir uns gewöhnen könnten:

Unter den vielen verschiedenen Aspekten gefällt es uns am meisten, mehr Zeit zu haben für Dinge, die wir eigentlich gerne tun oder schon immer einmal ausprobieren wollten. Dazu trägt natürlich vor allem der „luftige Terminkalender“ bei, wir arbeiten weniger oder gar nicht und Schule findet von Zuhause aus statt, einmal ohne Klausurenstress…

Gleich danach kommt dieses schöne Wort der „Entschleunigung“ – alles geht ein wenig langsamer voran, wir müssen weniger und können mehr tun! Dazu gehört zum Beispiel, einzuschlafen, ohne den Wecker gestellt zu haben und die selbstbestimmte Tagesstruktur. Denn wer sollte besser wissen, wie ein guter Tag für uns aussieht, als wir selbst? Jetzt bleibt Raum, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Was noch? Die Ruhe, ja manchmal sogar „überraschend laute Ruhe“ oder die fehlenden Kondensstreifen am Himmel. Wenn wir schon draußen sind, können wir auch gleich einen Spaziergang in der Frühlingssonne machen, auch wenn das etwas ist, das man „sonst nicht macht“

Listen wir zum Abschluss noch ein paar Dinge auf:

„Kein Händedruck“
und „Abstand zu anderen wahren“

„Mehr Sport im Leben“

„eine Welt, die über sich nachdenkt
und sich in Frage stellt“

„mehr daheim tanzen mit lauter Musik“

„gemütliches Kochen“
und endlich einmal „viel Zeit“ dafür

„PolitikerInnen und Parteien, die an einem Strang ziehen, anstatt gegeneinander vorzugehen“

„Der Zusammenhalt mit
Nachbarn, Freunden und Familie“


Mittlerweile, im Juni 2020, hat sich schon wieder einiges getan: Geschäfte und Restaurants öffnen wieder, manche von uns gehen wieder zur Schule, viele arbeiten wieder… Es liegt jetzt in unserer Hand, die Gewohnheiten, die wir für uns entdeckt haben, zumindest ein Stück weit auch in den wiederkehrenden Alltag zu integrieren!